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Ajahn Thanissaro – Schau, was du tust

Posted by Theravada Dhamma on April 27, 2013
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Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Lothar Schenk

Thanissaro_Bhikkhu“Tage und Nächte fliegen vorbei, fliegen vorbei: Was tue ich gerade jetzt?”

Der Buddha bringt einen dazu, tagtäglich diese Frage zu stellen, sowohl um einen davon abzuhalten, selbstzufrieden zu werden, als auch zur Erinnerung daran, dass die Ausübung der Lehre ein Tun ist. Obwohl wir hier sehr ruhig sitzen, geht im Geist immer noch ein Tun vor sich. Da ist die Absicht, sich auf den Atem zu konzentrieren, die Absicht, diesen Fokus aufrecht zu erhalten, und die Absicht, darüber zu wachen, wie der Atem und der Geist sich verhalten. Meditation als Ganzes ist ein Tun. Selbst wenn man Unbewegtheit oder “eins mit dem Wissen sein” übt, ist immer noch ein Anteil Absicht vorhanden. Das ist das Tun dabei.

Das war eine der wichtigsten Einsichten Buddhas: selbst wenn man vollkommen still sitzt und beabsichtigt, nichts zu tun, ist immer noch die Absicht da, und die Absicht ist selbst ein Tun. Es ist ein Sankhara, etwas Gestaltetes. Das ist etwas, womit wir die ganze Zeit leben. Tatsächlich basiert unser ganzes Erleben auf Gestaltenstätigkeit. Die Tatsache, dass man diesen Körper spürt, Gefühle, Eindrücke, Gedankengebilde, Wahrnehmungen — diese ganzen Ansammlungen: um sie im gegenwärtigen Augenblick erleben zu können, muss man ein Potenzial in etwas Tatsächliches umgestalten. Man gestaltet das Potenzial an Formen in das tatsächliche Erleben von Formen um, das Potenzial an Gefühlen in das tatsächliche Erleben von Gefühlen, und so weiter. Dieses Element des Gestaltens befindet sich ständig im Hintergrund. Es ist wie die Hintergrundstrahlung des Big Bang, die überall im ganzen Universum präsent ist und nicht weggeht. Das Element des Gestaltens ist immer vorhanden und formt unser Erleben, und es ist so beständig vorhanden, dass wir es nicht mehr wahrnehmen. Wir bemerken gar nicht, was wir da tun.

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Pāli-Intensivkurs 2013 an der Universität Halle

Posted by Theravada Dhamma on April 19, 2013
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Der Pāli-Intensivkurs 2013 ist als erster Lektürekurs nach dem Anfängerkurs konzipiert. Er ist für Interessenten mit Grundkenntnissen des Pāli geeignet, sei es, daß sie einen Anfängerkurs besucht, sich die Grundzüge der Grammatik im Selbststudium angeeignet oder bereits Sanskrit erlernt haben. Geplant ist die Lektüre von Sutta-Texten (Satipaṭṭhāna) und Jātakas.

Zeitraum 02.-13.09.2013

Umfang Mo, Mi, Fr, täglich 6h 40 min

Ort Mühlweg 15, 06114 Halle, SR, 1. OG

Dozent Dr. Petra Kieffer-Pülz (Weimar)

Unterrichtssprache Deutsch

Voraussetzung Englisch (zur Nutzung der Nachschlagewerke)

Teilnehmer Interessenten mit Grundkenntnissen des Pāli oder Sanskrit

Anmeldung katrin.einicke@indologie.uni-halle.de

Anmeldeschluss 01.08.2011

Eigenanteil 200,- Euro (zu zahlen in bar bei Kursbeginn)

Kontakt siehe Link zum Theravadanetz

Weitere Informationen www.indologie.uni-halle.de

 

Ablaufplan

1) Unterricht:

Mo, Mi, Fr (jeweils 6h 40min)

Die genaue Zeitplanung wird rechtzeitig an dieser Stelle bzw. durch direkte E-mail bekannt gegeben.

2) Selbststudium:

Di, Do: Anfertigung von Übersetzungen.

 

Die Bibliotheken des Indologischen Seminars (Heinrich-und-Thomas-Mann-Str. 26) und die der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (Mühlweg 15) stehen – nach erfolgter Anmeldung in der Universitätsbibliothek – allen Teilnehmern zur Verfügung. In Letzterer wird zusätzlich ein eigener Apparat mit Wörterbüchern und Grammatiken für den Kurs eingerichtet.

 

Die Unterkunft ist nicht in der Organisation enthalten und muss eigenverantwortlich gebucht werden!

 

 

Lageplan Seminar mit HAVAG-Haltestellen.pdf 

Anreise.pdf 

Umgebung Seminar für Indologie.pdf

Vorschlagsliste für Unterkünfte in Halle.pdf 

 

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Ajahn Thanissaro – Meditation als Mittel für den Umgang mit Schmerzen, Krankheit und Tod

Posted by Theravada Dhamma on März 03, 2013
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Thanissaro_BhikkhuMein Thema heute ist die Rolle, welche die Meditation spielen kann, wenn es um die Auseinandersetzung mit Schmerzen, Krankheit und Tod geht – kein angenehmes Thema, aber ein wichtiges. Traurigerweise befassen sich die Menschen erst mit diesen Fragen, wenn sie sich mit einer lebensbedrohenden Krankheit konfrontiert sehen, und oft ist es dann zu spät, um sich noch ausreichend vorzubereiten. Obwohl es sich bei der heutigen Konferenz speziell darum dreht, was die Medizin für AIDS-Kranke tun kann, sollten wir nicht glauben, uns beruhigt zurücklehnen zu können. Selbst wenn wir nicht an AIDS und seinen Begleitinfektionen erkranken sollten, wird uns etwas Anderes treffen, und darum ist es am besten, wenn wir darauf vorbereitet sind, wenn wir die Fähigkeiten entwickeln, die wir brauchen werden, wenn die Medizin – ob nun die chinesische, die westliche oder eine andere – uns nicht mehr helfen kann und wir auf uns allein gestellt sind. Soweit ich es feststellen konnte, kann man diese Fähigkeiten nur durch Schulung des Geistes erlangen. Gleichzeitig bietet die Meditation uns, wenn wir einen Todkranken betreuen, eine der besten Möglichkeiten, unsere eigenen spirituellen und emotionalen Kraftreserven wieder aufzuladen, so dass wir selbst unter schwierigsten Bedingungen weitermachen können.

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Ayya Khema – Um was geht’s denn eigentlich?

Posted by Theravada Dhamma on März 01, 2013
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Vorwort

Dieser Vortrag von Ayya Khema hat mich besonders berührt und daher möchte ich ihn so vielen Menschen wie möglich zugänglich machen, weil er sie vielleicht zum Nachdenken bewegt und zum Praktizieren ermutigt.

Es ist mir eine große Freude, die Gelegenheit zu haben auch auf diese Weise die Gabe des Dhamma weiterzureichen.

ROLAND WILDGRUBER
Buddha-Haus im Allgäu, Mai 1992

 

ayyakhema

In der Geschäftigkeit des täglichen Lebens wird oft vergessen, dass es höhere Werte gibt als die alltäglichen, denen wir nachjagen. Vor allen Dingen passiert dies, wenn die Jagd so aufreibend ist, dass überhaupt keine Ruhepausen eintreten. Dann vergisst der Mensch vollkommen, um was es eigentlich geht.

Es geht bestimmt nicht darum, mehr zu haben, oder mehr zu wissen. Mehr als wer? Der Nachbar? Oder jemand am anderen Ende der Welt? Oder derjenige, der bei uns im Haus wohnt? Mehr als gestern? Die ganze Jagd, die sich im weltlichen Leben abspielt und sich in der Schnelligkeit und Geschwindigkeit spiegelt, in der jeder vorwärtskommen will, ist ein Trugbild. Wo ist vorwärts? Die Welt ist rund. Unsere ganze Lebensdauer ist von Geburt bis Tod. Wenn wir älter werden, werden wir körperlich schwächer. Wo ist da vorwärts? Es geht höchstens rückwärts.

Die meisten Menschen vergessen vollkommen, was wirklich wichtig ist. Selbst wenn wir es hören, ist es uns immer noch nicht klar, was im Mittelpunkt des Geschehens steht. Um was geht es denn eigentlich? Geht es darum keine Schmerzen zu haben? Oder geht es darum, besser meditieren zu können als unser Nachbar? Oder vielleicht besser als alle Anwesenden? Weiß eigentlich jeder, um was es geht?

Weil der Buddhismus im Westen ja größtenteils unbekannt ist, wird oft gefragt, ob er Religion oder Philosophie oder Psychologie sei. Es wird auch manchmal diskutiert, ob er eine Gefahr für das Christentum sei. Ich glaube, die Frage allein zeigt schon die Absurdität einer solchen Besorgnis.

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In Remembrance of the 27th January 1945

In Remembrance of the 27th January 1945

 

In Spite of Darkness: A Spiritual Encounter With Auschwitz

 

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